On Grzimek’s birthday – The grandson of the commander – By LIA VENN

1 Min.
Christian Grzimek takes the bustle of his grandfather’s 100th birthday. By Lia Venn
http://x2t.com/The-grandson-of-the-commander

On the gray stone of the villa hangs a well-behaved hedgehog. Bernhard Grzimek’s brass landmark glitters at his former home in the Röderbergweg 168. Grandchildren Christian is there with his mother Erika Grzimek the picture archive Okapia. Bernhard Grzimek had married his daughter-in-law after the death of son Michael and adopted Christian.

Who makes an appointment with Okapia, asks on the phone: „Is Mr. Grzimek there?“ And feels strange. But that quickly goes by when Christian Grzimek opens the door and asks for the living room, where Bernhard Grzimek was sitting – the former Zoo Director, who would be 100 years old on April 24th. His grandson now counts 49 years and bears a touch of the grandfather in the trains. He also seems to have taken over his discipline. „I ride half an hour and a half at Bischofsheim.“ This would have to be done so early and regularly, otherwise you would always push it.

Early, says Grzimek, one must also tell children about animals. That is why he moderated – a bit in the footsteps of the grandfather – the TV series Kibiz. „It’s a pity that there are no such programs anymore, so if you ask a child about the color of a pig, it says, ‚Lila‘.

It could not happen to him: since he was eleven years old, Bernhard Grzimek took him to Africa every year for three years. „This is better than a school, he justified at the Ministry of Education, and that was never a problem at school.“ The celebrity in the life of a Grzimek was „normal“. „I had little school change, so that was no longer an issue, only for new students.“ Grzimek smiles mischievously. „They asked if we had animals at home and I told of the river horse.“ Two years later, a school friend came to their home „and looked so searchingly, who had believed me that.“

Christian Grzimek speaks quietly, puts his finger to the forehead, plays times with the glasses and carries a gorilla on the lapel. After all, he is a member of the Zoological Society (ZGF) founded by his grandfather, „honorary member even“, he says, smirking.

Gorilla above the door

Much of his life is as if he had no other choice as grandson and son Bernhard Grzimeks. But that does not seem to be either bad for him or not. „My grandfather, for example, had little influence on my career choice, and I wanted to become a veterinary surgeon, as he asked,“ What are you going to do with it? „There are so many.“ Christian Grzimek Also already photographed and decided then for the occupation of the picture documentary. Today, he manages all the photo and film recordings of Bernhard and Michael Grzimek.

The course in Grzimek’s house had always been „very regulated“. „My grandfather got up early and made gymnastics, followed by blood pressure, 13:30 h lunch, 17 hrs tea, in the winter with straw rum. In the study of Bernhard Grzimek, on the first floor, there is a trimming wheel. At all events, it seems as if he came right in. „We have left everything as it was, even the calendar sheet of 13 March 1987, his death day, still hangs.“

Above the door to the next room hangs a large gorilla mask. And on the desk there is still the stamp, which he put under every letter: Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam. „Moreover, I believe that the growth of humanity must be reduced.“ Clearly, according to Cato, who has said – „translated,“ I also think that Carthage must fall. „

And how does Grzimek’s grandson celebrate his 100th birthday? „Oh, good question.“ He is browsing the latest ZGF issue „Gorilla“, which dates so pending. „So, when time permits, my brother and family, my mother and I are traditionally eating together.“ Then he has to go, television is waiting for him in the zoo.

Zu Grzimeks Geburtstag
Der Enkel des Feldherrn
Von LIA VENN

Christian Grzimek nimmt den Trubel um den 100. Geburtstag seines Großvaters gelassen. Von Lia Venn
http://x2t.com/Der-Enkel-des-Feldherrn

Am grauen Stein der Villa hängt ein gut gelaunter Igel. Bernhard Grzimeks Wahrzeichen aus Messing glänzt an seinem früheren Wohnhaus im Röderbergweg 168. Enkel Christian führt dort mit seiner Mutter Erika Grzimek das Bild-Archiv Okapia. Bernhard Grzimek hatte seine Schwiegertochter nach dem Tod des Sohnes Michael geheiratet und Christian adoptiert.

Wer einen Termin bei Okapia macht, fragt am Telefon: „Ist Herr Grzimek da?“ Und fühlt sich dabei seltsam. Das vergeht aber schnell, wenn Christian Grzimek die Tür öffnet und ins Wohnzimmer bittet, zur Sitzgruppe, auf der auch Bernhard Grzimek saß – der frühere Zoo-Direktor, der am 24. April 100 Jahre alt würde. Sein Enkel zählt nun 49 Jahre und trägt einen Hauch des Großvaters in den Zügen. Auch dessen Disziplin scheint er übernommen zu haben. „Ich reite jeden Morgen um halb sieben zehn Kilometer bei Bischofsheim.“ Das müsse man so früh und regelmäßig tun, sonst schiebe man das ja ständig auf.

Früh, findet Grzimek, müsse man auch Kindern über Tiere erzählen. Deshalb moderierte er – ein bisschen in den Fußstapfen des Großvaters – die TV-Serie Kibiz. „Schade, dass es solche Sendungen nicht mehr gibt. Fragen Sie ein Kind nach der Farbe eines Hausschweins, sagt es: ,Lila‘. Weil die im Comic so aussehen.“

Ihm selbst konnte das nicht passieren: Seit er elf Jahre jung war, nahm ihn Bernhard Grzimek bis zum Abitur jedes Jahr drei Monate mit nach Afrika. „Das sei besser als Schule, begründete er beim Kultusministerium, und so war das in der Schule nie ein Problem.“ Die Prominenz im Leben eines Grzimeks ohnehin sei „ganz normal“ gewesen. „Ich hatte wenig Schulwechsel, darum war das irgendwann kein Thema mehr, nur bei neuen Schülern.“ Grzimek lächelt verschmitzt. „Sie fragten, ob wir zu Hause Tiere hätten und ich erzählte vom Flusspferd.“ Zwei Jahre später sei einmal eine Schulfreundin zu ihnen nach Hause gekommen „und guckte sich so suchend um, die hatte mir das geglaubt“.

Christian Grzimek spricht ruhig, legt mal den Finger an die Stirn, spielt mal mit der Brille und trägt einen Gorilla am Revers. Schließlich ist er Mitglied der von seinem Großvater gegründeten Zoologischen Gesellschaft (ZGF), „Ehrenmitglied sogar“, sagt er und schmunzelt.

Gorilla über der Tür

Vieles in seinem Leben wirkt, als habe er als Enkel – und Sohn – Bernhard Grzimeks keine andere Wahl gehabt. Aber das scheint entweder nicht schlimm für ihn zu sein oder nicht zu stimmen. „Mein Großvater hat zum Beispiel auf meine Berufswahl kaum Einfluss genommen. Ich wollte Veterinärmediziner werden, wie er, darauf fragte er nur: ,Und was willst du damit machen? Es gibt ja so viele.'“ Auf den Afrika-Reisen hat Christian Grzimek auch schon fotografiert und entschied sich dann für den Beruf des Bilddokumentars. Heute verwaltet er sämtliche Foto- und Filmaufnahmen von Bernhard und Michael Grzimek.

Der Ablauf im Grzimek’schen Hause sei immer „sehr geregelt“ gewesen. „Mein Großvater stand früh auf und machte erstmal Gymnastik, danach Blutdruck messen, 13.30 Uhr Mittagessen, 17 Uhr Tee. Im Winter mit Stroh-Rum. Um 23 Uhr war Schlafenszeit.“ Im Arbeitszimmer von Bernhard Grzimek im ersten Stock steht noch ein Trimmrad. Überhaupt wirkt es, als käme er gleich herein. „Wir haben alles gelassen, wie es war, sogar das Kalenderblatt vom 13. März 1987, seinem Todestag, hängt noch.“

Über der Tür zum Nebenraum hängt eine große Gorilla-Maske. Und auf dem Schreibtisch steht noch der Stempel, den er unter jedes Schreiben setzte: Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam. „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Anwachsen der Menschheit verringert werden muss.“ Frei nach Cato, der – übersetzt – gesagt haben soll: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago fallen muss.“

Und wie feiert Grzimeks Enkel den 100. Geburtstag? „Oh, gute Frage.“ Er blättert im jüngsten ZGF-Heft „Gorilla“, welche Termine so anstehen. „Also, wenn die Zeit es zulässt, gehen mein Bruder mit Familie, meine Mutter und ich traditionsgemäß miteinander essen.“ Dann muss er aber los, das Fernsehen wartet im Zoo auf ihn.

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